Der kleine Igel war dehydriert und wog unter 500 g. Ohne Hilfe hätte er den Winter nicht überlebt. Zum Glück konnten wir keine Verletzungen feststellen.
Das Igelchen wurde aufgepäpelt und bezog sein Winterquartier. An einer geschützten Stelle bewohnt es seitdem ein Igelhaus und vergräbt sich zum Schlafen tief im Heu. In den frostig kalten Wochen schlief die Stachelkugel manchmal mehrere Tage bevor der Hunger sie zum Futternapf zog. Inzwischen sind Futter- und Wassernapf häufiger geleert und die Schlafphasen werden kürzer.
Im Frühjahr, wenn es wärmer ist und die Natur ein gutes Futterangebot bereit hält, wird das Igelchen wieder ausgewildert.